REQUIEM

 
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Aktuell


Donnerstag, 17. Juli 2014, 16 Uhr c.t.

Theda Jürjens M.A. (München):

Der Künstler und sein Grabmal – zum Nachleben von Künstlern in der Renaissance.

Die Grabmäler des venezianischen Bildhauers Alessandro Vittoria (1525-1608) sowie das des in Florenz tätigen Zeitgenossen Giambologna (1529-1608) dienen als Ausgangspunkt, die ‘Gattung’ des Künstlergrabmals näher zu betrachten. Im Bezug auf die architektonische Gestaltung der Monumente lassen sich Fragen nach dem veränderten künstlerischen Selbstverständnis des Renaissancekünstlers stellen, sowie nach künstlerischen Idealen und Topoi, die oftmals als Bezugspunkte dienten, um dessen Leistung zu historisieren und entsprechen zu legitimieren.Darüber hinaus ist das Grabmal des Künstlers auch Ort des Paragone, und nicht selten scheiterte der Künstler als Erschaffer seines eigenen Grabmals an dem Anspruch, seine künstlerischer Exzellenz für die Nachwelt festzuhalten – gerade weil die Relationen von Leben und Werk des Verstorbenen sowie dessen Memoria in einem Werk zusammen gebracht werden sollten.
Ort
Institut für Kunst- und Bildgeschichte
Georgenstraße 47, Raum 3.16
10117 BerlinStandort – KarteWeitere Termine in Vorbereitung

REQUIEM – Werkstattgespräche 2014

Freitag, 31. Januar 2014, 18 Uhr c.t.

Dr. Andrea-Martina Reichel (Berlin):

Mode für die Ewigkeit.
Eine Studie zur Kleiderrepräsentation sepulkraler Denkmäler

 

Auch wenn die kunstgeschichtliche Kostümforschung, nicht zuletzt mit fruchtbaren Beiträgen aus den Reihen  der REQUIEM-Forscher, in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht hat, so bleibt eine Ikonografie des Kostüms noch zu schreiben. Zu dieser möchte das Projekt „Mode für die Ewigkeit“ einen weiteren Beitrag leisten, zumal sepulkrale Denkmäler zwar der Kostümgeschichte als Bildquellen dienen, von kunstgeschichtlicher Seite aus jedoch noch nicht erschöpfend in ihrer Kleiderrepräsentation erforscht worden sind. Den Ausgangspunkt der Untersuchung werden dabei die protestantischen Bildnisepitaphien Berlin-Brandenburgs zwischen 1650-1750 bilden, in denen die Darstellung des Verstorbenen und damit auch das äußere Erscheinungsbild des Porträtierten zunehmend in den Vordergrund rückt. Wie zu zeigen sein wird, begegnen wir hier sehr unterschiedlichen und eigenwilligen Modellen kostümlicher Selbstinszenierung, die es im Kontext von künstlerischer Darstellungstradition und kleidungsgeschichtlicher Tragrealität, also zum Beispiel im Vergleich mit prämortalen Porträts der betreffenden Persönlichkeiten wie in Hinsicht auf die Bekleidung von Aufgebahrten und Eingesargten zu betrachten gilt.

Ort
Institut für Kunst- und Bildgeschichte
Georgenstraße 47, Raum 3.30
10117 Berlin

Standort – Karte

Weitere Termine in Vorbereitung


REQUIEM – Werkstattgespräche 2013

Donnerstag, 24. Oktober 2013, 18 Uhr c.t.

Prof. Dr. Olaf Rader (Berlin):

Schlacht und Memoria. Das Nachleben großer Seeschlachten im kulturellen Gedächtnis Europas.

 

Ort
Institut für Kunst- und Bildgeschichte
Georgenstraße 47, Raum 3.42
10117 Berlin

Standort – Karte

Weitere Termine in Vorbereitung


REQUIEM – Werkstattgespräche 2013

Dienstag, 16. Juli 2013, 18 Uhr c.t.

Veronika Csikós (Budapest/München):

Eine lokale Traditionsbildung:
die bischöflichen Grabdenkmäler in Gyulafehérvár (Alba Iulia) im 14. Jahrhundert

Der Grabstein von András Szécsi (Bischof von Gyulafehérvár/Alba Iulia 1320-1356) ist der älteste überlebende figürliche Bischofsgrabstein aus dem mittelalterlichen Ungarn und gehört zudem zu den ältesten Grabsteinen seiner Art in Ost-Mitteleuropa. Nicht nur seine frühe Entstehungszeit, sondern auch die eigentümliche Technik des Grabsteins sind Gründe, warum er die Aufmerksamkeit mittelalterlicher Kunstforscher – sowohl auf regionaler wie überregionaler Ebene – verdient.

In Gyulafehérvár stellt der Szécsi-Grabstein ein neues künstlerisches Modell dar, das in seiner Zeit erfolgreich gewesen ist: dies wird demnächst durch die Grabsteine der Nachfolger des Bischofs belegt, die dessen grundlegende künstlerische Prinzipien übernehmen. In meinem Aufsatz beabsichtige ich eine Analyse der eigentümlichen Charakteristika des Grabsteins von Bischof Szécsi im lokalen Kontext und will mich obendrein um eine Einordnung desselben in Grabmalskunst Westeuropas bemühen.

Ort
Institut für Kunst- und Bildgeschichte
Georgenstraße 47, Raum 3.42
10117 Berlin

Standort – Karte

Weitere Termine in Vorbereitung



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